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Hochzeit

Hochzeitsplanung: 10 Fragen, die oft vergessen werden

Zwei Frauen Hand in Hand am HochzeitstagJetzt auf Pinterest pinnen
©istock.com/Tash Jones-Love Luella Photography

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Alle wichtigen Punkte bei eurer Hochzeitsplanung sind abgehakt, von der Gästeliste bis zur Deko? Wunderbar, dann kann es ja losgehen! Manchmal werden aber trotz sorgfältigster Vorbereitungen ein paar Dinge übersehen, die dem Brautpaar erst in letzter Minute einfallen. Damit euch das nicht passiert, haben wir ein paar  häufige “Last-Minute-Fragen” für euch gesammelt:

Wer zieht auf welcher Seite ein?

Meist wird vor der Trauung eine Generalprobe gemacht. Falls nicht, solltet ihr die Abläufe vorher genau absprechen. Traditionell geht die Braut links, wenn sie z.B. von ihrem Vater  oder vom Bräutigam zum Altar geleitet wird (beim Auszug ist es dann umgekehrt, da geht sie rechts vom Bräutigam). Bei freien Trauungen gibt es - wie der Name schon sagt - keine starren Regeln. Manche Bräute ziehen allein ein, andere werden von Vater, Mutter oder einer anderen nahestehenden Personen begleitet - auf der Seite, wo es sich am besten anfühlt. Es ist auch durchaus üblich, dass die Brautleute gemeinsam einziehen. Wie ihr es auch halten wollt – probt es am besten vorher, am besten mit der Musik, die zum Einzug gespielt wird!

Wer wird zuerst nach dem Ja-Wort gefragt?

Wenn nichts anderes abgesprochen ist, wird häufig der Mann zuerst gefragt. Aber auch bei einer kirchlichen Trauung habt ihr durchaus einen Einfluss auf den Ablauf und könnt eure Wünsche im Traugespräch ansprechen. 

Das Standesamt ist ebenfalls flexibel, wenn ihr hinsichtlich der Reihenfolge besondere Wünsche habt. Bei freien Trauungen könnt ihr den Ablauf ohnehin komplett frei gestalten. Wichtig ist nur, dass es vorher festgelegt wurde, wenn euch das  wichtig ist.

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Wer steckt wem zuerst den Ring an und an welche Hand?

Bei einer traditionellen (kirchlichen) Trauung wird der Ring nach Aufforderung durch den oder die Geistliche*n zuerst der Braut angesteckt, und zwar am 4. Finger der rechten Hand. Anschließend steckt die Braut dem Bräutigam den Ring an. Vor der Trauung werden die Ringe (meist durch die Trauzeug*innen) an den oder die Küster*in/Messner*in übergeben und liegen zur Segnung und Weitergabe an das Brautpaar am Altar bereit.  Bei gleichgeschlechtlichen Paaren entscheidet das Paar gemeinsam, wer wem zuerst den Ring ansteckt.

Beim Standesamt ist der richtige Zeitpunkt für den Ringtausch nach der Frage, ob ihr miteinander die Ehe eingehen wollt. Wenn ihr zusätzlich kirchlich heiratet und es euch merkwürdig vorkommt, die Ringe zweimal zu tauschen, lasst ihr den Ringtausch  dort einfach weg. Bei der freien Trauung entscheidet ihr , wie ihr euch das Ritual wünscht, und ob ihr überhaupt Ringe tauschen möchtet. 

Am besten, ihr geht die Zeremonie in Gedanken einmal durch und übt den Ringtausch vorher. Übrigens: Eure Verlobungsringe müsst ihr nun nicht abnehmen, weil ihr dann Eheringe tragt! 

Jetzt auf Pinterest pinnenMann steckt Frau Ring an
©kartenmacherei

Sind Location und Dienstleister*innen auf dem letzten Stand eurer Hochzeitsplanung?

Ein sehr wichtiger Punkt eurer Hochzeitsplanung, der euch nicht erst eurem großen Tag einfallen sollte! Oft gibt es noch Änderungen auf der Gästeliste – weniger oder mehr Gäste – oder zusätzliche Informationen. Vielleicht sind Vegetarier*innen oder Veganer*innen zu Gast, oder es gibt womöglich jemanden mit einer Unverträglichkeit, die leider auch gefährlich werden könnte. Am besten, ihr bittet von vornherein in euren Hochzeitseinladungen um entsprechende Infos. Weiß die Location/das Catering über eure Änderungen Bescheid? Gibt es evtl. sonstige Dinge zu berücksichtigen? Werden Hochstühle für Kinder gebraucht, gibt es jemanden im Rollstuhl? Je weniger im letzten Moment noch spontan improvisiert werden muss, desto weniger Unruhe gibt es.

Wann wird der Brautstrauß geworfen?

Traditionell wird der Brautstrauß nach der Hochzeitsfeier geworfen, eine beliebte Zeit dafür ist Mitternacht.  Alle weiblichen (unverheirateten) Gäste versammeln sich bei der Braut, die ihren Strauß über die Schulter wirft. Wer ihn fängt, ist die nächste strahlende Braut! Natürlich ist auch bei diesem Brauch nichts in Stein gemeißelt! Bedenkt auch bei eurer Hochzeitsplanung, dass ihr möglicherweise mehr als einen Brautstrauß braucht, z.B. wenn eure standesamtliche und eure kirchliche Trauung nicht am selben Tag stattfinden. Vielleicht wollt ihr beim Standesamt nicht ganz ohne Brautstrauß dastehen?

Jetzt auf Pinterest pinnenBraut liebkost Bräutigam
©kartenmacherei

Oft bei der Hochzeitsplanung vergessen: Wann und was essen eigentlich die Dienstleister*innen?

Falls ihr einen Wedding Planner engagiert habt, wird er oder sie sich um diese Frage kümmern. Falls nicht, solltet ihr die Wünsche eurer Dienstleister*innen mit ihnen besprechen und an die Location weitergeben. Musiker*innen, besonders Sänger*innen möchten z.B. vor ihrem Auftritt oft nichts essen und holen das lieber später nach. Schön ist es, wenn die Dienstleister*innen einen Extra-Tisch bekommen, an den sie sich während ihrer Pausen zurückziehen können.

Wer bezahlt die Trinkgelder, und wie viel?

Der Abend hätte nicht besser laufen können,  und ihr wollt euch mit einem Trinkgeld bei euren Dienstleister*innen bedanken. Und weil ihr immer mit Karte zahlt, ist euch gar nicht in den Sinn gekommen, Bargeld abzuholen? Oder einer hat vom anderen gedacht, das wäre erledigt? Eine peinliche Situation! Damit euch das nicht passiert, rechnet vorher in etwa aus, was euch an Trinkgeldern erwartet und haltet das Geld passend in vorbereiteten Umschlägen bereit, eventuell zusammen mit der Gage, die oft in bar gezahlt werden muss. Sehr stilvoll wird es, wenn ihr das Geld mit Dankeskarten überreicht.

Jetzt auf Pinterest pinnenPaar küsst sich während Hochzeitstanz
©kartenmacherei

Was, wenn ein*e Dienstleister*in ausfällt?

Der Alptraum aller Brautpaare: DJ, Band oder Trauredner*in fallen wegen Krankheit aus. Was nun? Ganz ausschließen kann man es nicht – deshalb sprecht schon rechtzeitig mit allen Dienstleister*innen über einen Notfallplan.  Sie haben aber in der Regel ein großes Netzwerk, auf das sie zurückgreifen können. 

Wer kümmert sich um die Geschenke?

Wunderbar, wenn es einen Geschenktisch gibt. Aber es wird auch immer mehr Geld zur Hochzeit geschenkt, und leider kann man es nicht überall einfach offen herumliegen lassen. Bittet eine Person eures Vertrauens, wertvolle Geschenke “in Sicherheit” zu bringen. Das Auto vor der Tür ist nicht immer die beste Idee. Vielleicht gibt in eurer Location einen Safe? 

Falls der ganze Tisch voller Geschenke ist, die ihr kaum ins Auto bekommt, organisiert vorher, z.B. durch eure*n Hochzeitsplaner*in, dass sie schon mal zum Auto gebracht oder in einem abschließbaren Raum der Location gelagert werden, wo ihr sie dann abholen könnt. Ihr habt nach der Feier vermutlich keine Energie mehr dafür!  

Tipp: Falls ihr die Geschenke persönlich überreicht bekommt, notiert euch (unauffällig), wer es war, damit ihr später noch wisst, bei wem ihr euch wofür bedanken dürft! 

Jetzt auf Pinterest pinnenAttraktives Hochzeitspaar
©kartenmacherei

Trotz bester Hochzeitsplanung: Was, wenn es eine Panne gibt?

Auch bei der perfekt geplanten Hochzeit kann mal etwas schiefgehen. Alles kann man nicht vorhersehen, aber für “gängige” Pannen (die nicht unbedingt passieren müssen!) kann man vorbeugen. Die Rettung in dem Fall ist ein “Notfallkoffer”,  in den alles hineinkommt, was ihr bei kleinen Missgeschicken braucht:


Der ultimative Notfallkoffer

  • Kosmetiktäschchen zum Auffrischen von Make-up
  • Abschminkpads
  • Bei Kontaktlinsen: Behälter mit Ersatzlinse(n) und Lösung
  • Deo
  • Einmalwaschlappen
  • Parfüm
  • Nagelschere/Nagelfeile
  • Bei Kunstnägeln: Ersatznägel und Nagelkleber (testen, ob er noch in Ordnung ist!)
  • evtl. Nagellack zum Ausbessern (oder Klarlack gegen Laufmaschen)
    Kamm
  • Haarnadeln/Bobby Pins
  • Haarspray
  • Taschentücher
  • Tampons/Binden
  • Pflaster/Blasenpflaster
  • Schuhputzzeug
  • Sonnencreme
  • Anti-Mücken-Lotion und Anti-Stich-Salbe
  • Medikamente (Kopfschmerztabletten, Allergietabletten)
  • Traubenzucker
  • Regenschirm
  • kleines Nähset
  • Fleckenspray
  • Ersatzunterwäsche
  • Ersatzstrümpfe/-strumpfhose
  • Ersatz-Oberhemd
  • bequeme Ersatzschuhe

Dieser Koffer sollte jederzeit gut (und schnell) erreichbar sein!

Tipp: Geht den gesamten Ablauf noch einmal gedanklich von A bis Z durch, besonders, wenn ihr keinen Profi für eure Hochzeitsplanung an eurer Seite habt. So seid ihr für euren großen Tag noch besser gerüstet und könnt ihm entspannt entgegensehen. 

Wir wünschen euch eine wundervolle Hochzeit!

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